Fuck me .by. Anna
Wenn ich sie beschreiben sollte, würde ich sagen, sie ist unbeschreiblich.

Sie sitzt auf dem Fußboden und malt. Vor ihr liegt ein großes Blatt Papier, und wie Schmetterlinge tanzen ihre Finger mit der Kohle über das Weiß. Tauchen es in Tiefschwarz.

Und aus den hastigen Strichen wird ein Mensch. Mit großen Augen und traurigem Lächeln. Manchmal denke ich, sie malt sich selbst.

Sie sieht oft traurig aus und unglaublich unglücklich, obwohl sie lächelt. Es ist merkwürdig, aber ich beginne, zu denken, dass sie ein unglaublich unglücklicher Mensch sein muss. Obwohl ich sie so nicht kenne. Wirklich unglücklich: Sie lächelt. Und strahlt mit der Sonne um die Wette.
Aber sie hat noch nie ein glückliches Bild gezeichnet. Ihre Bilder sind schwarz und zeugen von tiefer Traurigkeit.
Manchmal sitzt sie auf dem Bett und schreibt Lieder. Die handeln von Tod und zerbrochenen Lieben. Von Narben auf Seelen.
Und dann denke ich, sie schreibt über sich selbst.

Obwohl sie soviel geben kann, verlangt sie nichts. Vielleicht macht sie das kaputt, laugt sie aus. Dass sie nie etwas bekommt.
Ab und zu schreibt sie Gedichte. Wenn ich ihre Gedichte beschreiben sollte, würde ich sagen, sie sind wie ihre Bilder: schwarz.

Äußerlich hebt sie sich von anderen ab. Tiefschwarze Augen, helles Gesicht, dunkle Haare. Dunkle Kleidung. Aber immer ein Lächeln auf den Lippen und ein freundliches Wort für jedermann.
Gestern saß sie auf meinem Bett und spielte eines ihrer Lieder. Es handelte von einem kleinen Mädchen, das von den Eltern verstoßen allein auf einer Mülldeponie lebt. Ihre Lieder sind wie Anekdoten. Und wie Milch mit Honig für die Ohren. Ihr zerbrechlicher Körper sieht hinter der großen Gitarre aus wie ein Stück Baumrinde.
Irgendwo dort schlägt ein verletztes, vernarbtes Herz.
Und während sie ihr Lied sielt und mit verlorenem Blick die Zeilen dazu singt, betrachte ich sie. Finde sie Angsteinflößend. Und bemitleidenswert. Möchte sie umarmen und ihr sagen, dass sie einzigartig und wundervoll und liebenswert ist.

Während sie auf meinem Bett sitzt, mit ihren bunten, viel zu großen Stricksocken, der kaputten Jeans und dem schwarzen Shirt, mit dem Pferdeschwanz und den dunklen Augen, will ich ihr sagen, dass ich sie liebe. Trotz ihrer dunklen Seite.
Doch ich sage nichts.

Es ist ja niemand da.
Niemand außer mir.

die feinsten X she X Moment-Aufnahmen X kreativ
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